TV St. Georgen - TV Ehingen 26:36 (11:17)

Landesliga Süd Frauen

TV-Express rollt über den Roßberg

(mg) Es war ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel, ein echter Prüfstein also – und die Damen des TV Ehingen haben ihn nicht nur mit Bravour gemeistert. Sie haben im Auswärtsspiel gegen den TV St. Georgen ein wahres Offensiv-Feuerwerk abgebrannt und die Hausherrinnen beim 36:26-Erfolg klar und deutlich in ihre Schranken gewiesen. Die Spielanzeige in St. Georgen zeigt die 5. Minute, der Spielstand beträgt 3:2 aus Sicht der Gastgeberinnen. Was daran das Besondere ist? Es sollte die letzte Führung des TV St. Georgen sein. Danach übernahmen die TV-Mädels das Kommando.

Und wie! Hinten in der Abwehr zog man St. Georgen mit einer kompakten Defensive die Zähne. „Wir betonen es quasi jede Woche: Die Mädels spielen eine bombenstarke Abwehr und spielübergreifend. Sie sind bereit, füreinander einzustehen, Fehler der Anderen auszugleichen und den Extraschritt mehr zu machen, der nötig ist, um zu gewinnen“, sagt  Ehingens Trainer Florian Maier kurz nach Schlusspfiff. Besonders erfreulich an diesem Abend war allerdings, dass die TV-Mädels auch in der Offensive endlich ihr ganzes Potenzial abrufen konnten. Nach fünf Minuten rauschte der TV-Express über den Roßberg. Bis zum Pausenpfiff schraubten die Maier/Güntert-Schützlinge den Vorsprung auf 17:11 in die Höhe.
„Das war eine fantastische Leistung unserer Mädels in den ersten 30 Minuten“, resümiert Maier. Besonders gefreut habe ihn dabei, dass die Ehingerinnen auch nach Wiederanpfiff nicht nachließen. Im Gegenteil: Tor um Tor zogen sie weiter davon. Alina Küchler und Rückkehrerin Lisa Garcia auf der Mitte brachten ihre Halbspielerinnen Jenny Ilgenstein und Sahra Kaiser immer wieder in Abschlusssituationen. Hinzukamen wichtige Treffer von Meike Güntert am Kreis oder Whitney Rodi, Kathrin Merk und Luisa Sartena auf Außen. „Wir haben in der Halbzeit angesprochen, dass wir nicht nachlassen dürfen. Das haben die Mädels eindrucksvoll getan. Wir haben von Anfang an den Sieg mehr gewollt und haben heute verdient gewonnen – auch in dieser Höhe“, betont Maier. Erfreulich war zudem das Comeback von Lisa Garcia. Pünktlich zum Saisonendspurt ist sie wieder zurück im Kader des TV Ehingen. „Da bekommen wir eine ganz wichtige Spielerin zurück, die die Mädels führen kann“, freut sich Maier.
Obwohl der TV-Coach mit dem Auswärtsauftritt in St. Georgen völlig zufrieden ist, er warnt vor zu großer Euphorie: „Wir haken das Spiel in St. Georgen damit ab. Zwei Auswärtspunkte eingefahren aber wir müssen unseren Blick jetzt auf das immens wichtige Heimspiel gegen Radolfzell am kommenden Samstag richten“, fordert Maier. Seine Mannschaft müsse weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. „Wir rechnen nicht, wir schauen nicht auf andere Ergebnisse, sondern wir sind voll auf uns konzentriert. Wir werden in der Woche hart trainieren, damit wir unsere Heimserie ausbauen werden“, so Maier weiter. Das Abstiegs-Derby gegen den HSC Radolfzell steigt am Samstag, 18. März, um 18 Uhr in der Eugen-Schädler-Halle. Wieder ein Vier-Punkte-Spiel – aber dass die TV-Mädels dies können, haben sie eindrucksvoll gegen St. Georgen bewiesen. Jetzt gilt es nachzulegen.

Für den TV Ehingen spielten: Lorena Küchler, Denise de Monte, Luisa Sartena (2), Jenny Ilgenstein (8), Lea Beising, Alina Küchler (2), Kathrin Menzer (2), Lisa Garcia, Benita Weber (1), Meike Güntert (5), Sahra Kaiser (8), Amelie Hoffmann, Kathrin Merk (2), Whitney Rodi (6).


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